Sonntag, 28. Mai 2017

Touch of Flames S

Touch of Flames

"Als würde es nicht schon reichen, dass ihre Familie aus Boston in eine Geistervilla mitten im Nirgendwo zieht, weiß bald auch jeder, dass Gwens Vater als Dämonologe arbeitet. Ihr Ruf an der neuen Schule ist ruiniert. Ohne ihren einzigen Freund Harry würde sie sicher verzweifeln – und dann ist da auch noch dieser Außenseiter, der von allen „Feuerteufel“ genannt wird und der ihr einfach nicht aus dem Kopf gehen will. Sebastian ist gutaussehend und gibt sich gar nicht erst Mühe, seine dunkle Vergangenheit zu verbergen. Es scheint, als spiele Gwen sprichwörtlich mit dem Feuer…"
Eine Außenseiterin zieht in eine Kleinstadt, die ausgerechnet so engstirnig ist, dass jede mögliche Andersartigkeit gleich dazu führte, ausgeschlossen zu werden. Gwens Eltern üben außer dem Berufe aus, die mit vielen Vorurteilen behaftet sind. Mutter Psychologin und Vater Dämonologe. Etwas enttäuschend war zu Anfang, dass Gwen so unsicher ist, dass sie sich so verbogen hat, um Freundschaften zu schließen, dass sie wirklich alles versucht hat, um die Teenies zu überzeugen, dass sie normal ist. Letztlich hat sich dies aber zum Glück geändert, als Gwen bemerkt wie hinterlistig und falsch, vor allem feige, die ganzen Teenager an ihrer Schule bzw. Klasse sind. Als sie sich dann mit Sebastian angefreundet, wird es umso faszinierender, da er sie immer wieder von sich stößt und doch so offensichtlich ihre Nähe sucht. Der Höhepunkt findet sich dann, als die beiden sich näher kommen und Gwen hinter das Geheimnis von Sebastian kommt.
Alles in einem ist das ein wirklich gelungenes Buch, es handelt nicht nur von einer Romance, sondern fordert auch Teenager dazu auf, sich Gedanken darüber zu machen, was für Folgen es sein kann, andere zu mobben. Und ebenfalls (was mir außerordentlich gut gefallen hat) wurde gezeigt, das Eltern ihre Kinder als voll nehmen und so viel mehr Erfolg haben in der Erziehung und im Vertrauen, als wenn es Eltern sind, die die Kinder mit Regeln vollballern und dann bei deren Verstöße ohne Verständnis und zuhören, bestrafen.